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M A N I F E S T A 4

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EINLEITUNG
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++++ Manifesta 4 soll sich als Projekt möglichst ohne einen fest vorformulierten thematischen Rahmen entfalten. Wir haben versucht, auf unseren Reisen so viele Kontakte wie möglich herzustellen, Kontakte zu Menschen in unterschiedlichen Kontexten und Situationen. Anknüpfend an diese vielfältige Bestandsaufnahme soll Manifesta 4 in einem komplexen Prozess mit allen Beteiligten entwickelt werden.

++++ Drei Vektoren sollen der Manifesta 4 Richtung geben. Die KünstlerInnen, die Kuratorinnen als Mittler und die Stadt Frankfurt verstärken und stützen einander, setzen einen Dialog in Gang, einen wechselseitigen Informationsfluss, in dem die jeweiligen Realitäten, aber auch Formen der Zusammenarbeit und des Erlebens unterschiedlicher Situationen hervortreten. Manifesta 4 sucht den Ausdruck von Differenzen und Subjektivitäten, nicht deren Neutralisierung.

++++ Manifesta 4 fragt, wie Kunst von anderen kulturellen Praktiken der Gegenwart herausgefordert wird und sich mit gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen in unterschiedlichen Bereichen und Gebieten verbindet. Das Projekt wird weder mit binären Oppositionen (Innen/Außen, Exklusion/Inklusion) operieren, noch nationale Identitäten herausstellen, es versucht stattdessen rhizomatische Strukturen zu entfalten, die ein Projekt mit einem anderen, eine Gruppe mit einer anderen und beide wiederum mit dem physischen Ort verbinden können; eine Struktur also, die in jenem flüchtigen Augenblick angesiedelt ist, in dem eine bestimmte Praxis sich selbst von einem Territorium zu einem anderen bewegt.

++++ Manifesta 4 wird Spuren legen, Wege bahnen durch die Stadt Frankfurt, dabei Widersprüche der Gegenwart aufdecken und zeigen, wie KünstlerInnen die klassische Beziehung von Raum und Zeit neu bestimmen: in der Erfahrung des Städtischen, des Wohnens, der Mobilität, des Reisens, des Exils, der Sprache, des Gesprächs und der Übersetzung, der Ausdauer, des Gedächtnisses und der Geschichte - und das nicht ohne Ironie und Sinn für den richtigen, den grenzüberschreitenden Humor.

++++ Die Topografie der Ausstellung orientiert sich an den Schauplätzen Frankensteiner Hof, Frankfurter Kunstverein, dem Außenraum der Schirn Kunsthalle, Portikus, Städelmuseum und Städelschule und umfasst das Mainufer und U-Bahnstationen in der Stadtmitte. Manifesta 4 wird nicht nur physisch im Stadtraum präsent sein, sondern auch mit dem Hessischen Rundfunk (Fernsehen und Radio, der Radiostation Radio X und dem Offenen Kanal Offenbach/Frankfurt zusammenarbeiten.

++++ Die Internepräsenz von Manifesta 4 (www.manifesta.de und www.e-manifesta.org) wird ergänzt durch individuelle online Projekt teilnehmender KünstlerInnen.


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       [Stadt Frankfurt am Main]    [Allianz Kulturstiftung]    [Messe Frankfurt]
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